Kein Schadenersatz für Halter wegen Beinbruchs seines Hundes bei Ballspiel mit Drittem

Erleidet ein junger Hund beim Springen nach einem Ball einen Beinbruch, ist dies ein “gänzlich unwahrscheinliches Ereignis” und nicht dem Werfer zuzurechnen. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschieden und Schadenersatzansprüche einer Hundebesitzerin verneint. Außerdem stehe ihre Erlaubnis als Halterin zum Ballspiel einer Zurechnung der Spielfolgen an Dritte entgegen, so das Gericht.

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 25.03.2019, Az.: 6 U 166/18

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