Schadenersatz nach dem AGG nur für “echte Bewerber”

Schadenersatz nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist nur zu gewähren, wenn es sich um einen echten Bewerber gehandelt hat. Dies ist zu verneinen, wenn sich jemand nicht ernsthaft um die Stelle bewirbt, sondern von vornherein nur die Zahlung einer Entschädigung anstrebt, wie das Amtsgericht München entschieden hat.
Amtsgericht München, Urteil vom 24.11.2016, Az.: 173 C 8860/16, rechtskräftig
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